Interkulturelle Kommunikation

Sei es in Diskussionen, am Verhandlungstisch oder ganz ungezwungen bei einem Drink im Lokal – denken Sie immer daran, dass es möglicherweise kulturelle Unterschiede geben könnte. Landeskulturen spielen eine wichtige Rolle, wie schnell und mit welchem zeitlichen Ablauf Manager Geschäftsbeziehungen aufbauen, Entscheidungen fallen und Geschäfte abschließen. Es ist außerdem wichtig, Schweigen richtig zu verstehen und zu wissen, wie man es einsetzt oder darauf angemessen reagiert: das gilt sowohl für Ihre eigene Kultur als auch in einem interkulturellen Umfeld. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind Machtverhältnisse und soziale Hierachien in anderen Landeskulturen: mit wem müssen Sie sprechen und auf welche Weise?

Beim Schreiben diskutieren wir über die Wichtigkeit eines kulturell angemessenen Tons und Stils: was für einen Amerikaner effizient und verständlich formuliert ist, klingt für einen Brasilianer dagegen schroff und aggressiv.

Bei internationalen Geschäften Ihre eigene Kultur zu kennen, ist mindestens genauso wichtig wie das Verständnis für die Kultur anderer. In dieser Einheit überschreiten wir Grenzen und gehen unter anderem auf folgende Aspekte ein:

  • Die Vermischung von Geschäft und Geselligkeit: Small Talk ist keineswegs “klein”, sondern groß und wichtig
  • Sprachfallen: dasselbe Wort – doch unterschiedliche Bedeutungen
  • Der (vorsichtige) Gebrauch von Humor
  • Andere Länder, andere Machtstrukturen: Tipps und Tabus
  • Miteinander sprechen: direkt und explizit oder besser indirekt und implizit?
  • Verträge: fest und befristet oder flexibel and duchlässig?

Das Missachten von Firmen- oder Landeskulturen kann internationale Projekte zum Scheitern verurteilen; sie zu beachten verbessert dagegen Ihre Aussichten auf Erfolg.